Fachanwalt für Strafrecht · Nach dem Urteil

Auch nach Rechtskraft bestehen rechtliche Fragen.

Bewährungsauflagen, Widerruf, Strafantritt und vollstreckungsrechtliche Entscheidungen können erhebliche Folgen haben.

Typische Anliegen

  • Anhörung zum Bewährungswiderruf
  • Verstöße gegen Auflagen oder Weisungen
  • Ladung zum Strafantritt
  • Zurückstellung oder Unterbrechung der Vollstreckung
  • Reststrafenaussetzung und Führungsaufsicht

Fristen und Nachweise

Gerichtliche Schreiben sollten mit Zustellungsdatum sofort vorgelegt werden. Arbeits-, Therapie- oder sonstige Stabilitätsnachweise können je nach Frage bedeutsam sein.

Realistische Einordnung

Welche Anträge möglich und aussichtsreich sind, hängt von Urteil, Vollstreckungsstand und persönlicher Entwicklung ab.

Aktuelle Entwicklung belegen

Bei einer Anhörung zum Bewährungswiderruf genügt es nicht, nur den früheren Verfahrensstand zu schildern. Bedeutung haben können stabile Arbeit, Therapie, Schadenswiedergutmachung, Kontakt zur Bewährungshilfe und der Umgang mit behaupteten Verstößen. Nachweise sollten geordnet und rechtzeitig vorgelegt werden.

Strafantritt und weitere Entscheidungen

Eine Ladung zum Strafantritt darf nicht ignoriert werden. Ob Aufschub, Unterbrechung oder spätere Reststrafenaussetzung in Betracht kommen, hängt von gesetzlichen Voraussetzungen, Vollstreckungsstand und persönlichen Umständen ab. Unrealistische Anträge können wertvolle Zeit kosten.