- 01Ausgangslage und Ziel prüfen
Ansprüche, Verteidigungsmöglichkeiten, Beweismittel, Zuständigkeit, Fristen und Kostenrisiko werden eingeordnet.
- 02Antrag, Klage oder Erwiderung
Der Sachverhalt wird strukturiert vorgetragen; Dokumente und Beweismittel werden bezeichnet.
- 03Schriftliches Verfahren
Gerichtliche Verfügungen und Schriftsätze der Gegenseite können weitere Stellungnahmen erfordern.
- 04Termin und Beweisaufnahme
Das Gericht erörtert die Sache. Je nach Streit können Zeugen, Urkunden oder Sachverständige eine Rolle spielen.
- 05Vergleich oder Entscheidung
Eine Einigung kann protokolliert werden; andernfalls entscheidet das Gericht durch Urteil oder Beschluss.
- 06Rechtsmittel und Vollstreckung
Nach Zustellung werden Rechtskraft, mögliche Rechtsmittel und gegebenenfalls die Durchsetzung geprüft.
Ihre Mitwirkung
Teilen Sie neue Schreiben und Tatsachen unverzüglich mit, halten Sie Rückfragen und Termine ein und bewahren Sie Beweismittel auf. Entscheidungen über Vergleich, Anerkenntnis oder Rechtsmittel werden auf nachvollziehbarer Grundlage mit Ihnen abgestimmt.
Gerichts- und Anwaltskosten, Rechtsschutz sowie mögliche Prozess- oder Verfahrenskostenhilfe sollten vor Einleitung oder Fortführung eingeordnet werden. Kosteninformationen →
Im Gerichtssaal
Konsequent in der Sache, professionell im Umgang
Das Verhalten einer eskalierenden Gegenseite bestimmt nicht automatisch die eigene Verfahrensführung. Eine reflexartige Gegeneskalation kann Positionen verhärten und dem eigenen Ziel schaden. Erforderliche Reaktionen erfolgen sachlich, juristisch begründet und in dem Maß, das zur Wahrung der Interessen notwendig ist.
In der Sache darf hart gestritten werden. Persönlich sollte man sich auch nach einer schwierigen Verhandlung noch die Hand geben können.
Konsequente Vertretung bedeutet deshalb nicht, andere Beteiligte anzugreifen. Sie bedeutet, Signale des Gerichts wahrzunehmen, die Strategie bei neuen Entwicklungen anzupassen und dort bestimmt aufzutreten, wo es der Sache dient.